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Exuviae: Echos In The Emptiness

Stilrichtung: Ambient

GreenHouseMusic, GHM.00.01 (2000)

Musiker: Brooks (electronics)

Für interessierte Hörer bleiben nähere Informationen wieder einmal im Verborgenen. Ein gewisser Brooks, soviel verrät die zurückhaltene Cover-Beschriftung immerhin, erklärt sich alleinverantwortlich für das Projekt Exuviae, das hier u.a. von Steve Roach und Jeff Pearce unterstützt wurde (wie auch immer diese Unterstützung ausgesehen haben mag).
Die Marschrichtung ist somit eindeutig. Fünf, vollkommen ohne Rhythmus ausgestattete Ambient-Titel zwischen 13 und 16 Minuten Länge, die von Brooks aus einer sehr puristischen Herangehensweise heraus ausgearbeitet wurden.
Schnörkellos, ohne Ethno-Schnickschnack, bewegen sich die Aufnahmen in einer sehr gleichförmigen Struktur. Ohne richtigen Anfang, ohne Ende, ohne Aufs und Abs, ohne Wechsel von Laut und Leise bauen sich die Stücke aus einem hintergründigen Dröhnen (Drones) heraus auf und werden mit vordergründig weitschweifigen sowie sich ineinander vernetzenden Soundflächen belebt.
Wie schon auf dem Cover bildlich umgesetzt, erscheinen die Kompositionen als dichte, sich ständig verformende Masse. Wie ein undurchdringlicher schwadenhafter Nebel, der nur durch eine leichte Brise ein sanftes Eigenleben entwickelt. Konzipiert als 5 vertonte Stimmungszustände, die sich jeweils aus einem festgehaltenen Moment heraus entwickeln und in einer volumenbetonten, jedoch variantenarmen Klangtextur ihre Fortsetzung finden.
Mit „Echoes In The Emptiness“ ist Exuviae ein sehr konsequentes, geradliniges und souveränes Album gelungen, das allerdings aufgrund seiner minimalistischen Ausrichtung nur wenig Orientierung bietet und daher Ambient-Neulingen nur bedingt zu empfehlen ist; für Ambient-Puristen jedoch eine einwandfreie Bereicherung darstellt. 
Stephan Behn (24.09.2000)

Tracklist:

Awaken Within (13.04)
Silencia (16.06)
Otherplace (15.52)
Lightness (14.39)
Right As Rain (13.35)

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